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Schwache Auftragseingänge und Umsatzzahlen prägen das 1. Quartal bei den meisten Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie. Die Ergebnisse der aktuellen Quartalsumfrage des Unternehmensverbandes, an der sich ca. 2/3 der Mitgliedsunternehmen beteiligt haben, stellen sich wie folgt dar:
- Nach wie vor klagt fast die Hälfte der Unternehmen über einen gleichbleibend schlechten oder sich verschlechternden Auftragseingang. Ein Wachstum ist nicht feststellbar.
- 56 % der Unternehmen gab bei der Bewertung der Umsatzzahlen an, dass diese gleichbleibend niedrig bzw. niedriger seien als vor einem Jahr. Dieses Ergebnis deckt sich exakt mit den Zahlen vom November 2003.
- Mehr als 60 % der Unternehmen blickt dennoch optimistisch in die Zukunft. Für die nächsten 6 Monate sind die Erwartungen gleichbleibend gut bzw. besser.
- Mehrarbeit findet in den Unternehmen kaum noch statt. Der aktuelle Wert liegt bei 1,1 Überstunden pro Mitarbeiter und Monat.
- Die Tendenz zum Personalabbau ist gebremst, aber noch nicht gestoppt. 57 % der Unternehmen hat die Zahl der Mitarbeiter gehalten, bei 15 % der Unternehmen wurden Mitarbeiter eingestellt, bei 28 % der Unternehmen wurden Arbeitsplätze abgebaut. Per Saldo gingen Arbeitsplätze verloren.
Die zu Beginn des Jahres vorhandenen vorsichtigen Hoffnungen auf Wirtschaftswachstum sind nicht mehr vorhanden. Die aktuelle Sicherheitslage, die noch immer nicht beendete Diskussion um die Ausbildungsplatzabgabe sowie die Debatte zum CO2-Emissionshandel belasten die wirtschaftliche Entwicklung der Unternehmen.
Dortmund, den 29. März 2004 |