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Konjunkturprognosen werden auf der Grundlage ausgefeilter Konjunkturmodelle von Experten verkündet und in aller Regel kurz danach korrigiert, angepasst oder zurückgenommen. Häufig geht es aber nur um Stimmungsbilder, die die nächste Zeit optimistisch oder eher verhalten erscheinen lassen. Dabei ist es doch so einfach:
Es gibt angeblich untrügliche Zeichen für einen anhaltenden Aufschwung in unserer Region. Kurze Haare, knappe Röcke, schmale Krawatten, rote Lippen usw. sind zwar Alltagsbeobachtungen, spiegeln derzeit aber eine optimistische Grundhaltung wieder. Wem das nicht reicht, der greife auf die aktuelle Blitzumfrage des Unternehmensverbandes Metall zurück.
• 71 % der beteiligten Unternehmen berichten von einem besseren oder gleich bleibend guten Auftragseingang im Vergleich zum ersten Halbjahr 2007. • 74 % der beteiligten Unternehmen geben bei der Bewertung der Umsatzzahlen an, dass diese gleich bleibend gut bzw. höher seien als vor einem Jahr. • Die Tendenz zum Personalaufbau verdeutlichte sich im zweiten Halbjahr 2007. 45 % der beteiligten Unternehmen bauten Personal auf, 50 % hielten ihre Personalstärke konstant, nur 5 % bauten Personal ab. Per Saldo gab es damit einen deutlichen Stellenzuwachs. Dieser Stellenzuwachs wird sich nach den aktuellen Planungen der Unternehmen auch in 2008 in etwas abgeschwächter Form fortsetzen.
Die angeschlossenen Unternehmen befinden sich hinsichtlich des Auftragsbestandes und der Geschäftserwartungen weiter auf einem hohen Niveau. Die Mehrheit blickt positiv in die Zukunft. 24 % erwarten für 2008 eine sich weiter verbessernde Konjunkturlage, 61 % rechnen mit einer Konjunktur auf dem guten Niveau von 2007. Lediglich 15 % erwarten eine signifikante Verschlechterung. Trotz der überwiegend guten Stimmung wird befürchtet, dass der Aufwärtstrend stocken wird. Wegen der Dollarschwäche, des Ölpreises und der hohen Lohnkosten wird für Ende 2008 ein Knick in der positiven Bilanz nicht auszuschließen sein.
Dortmund, 07. Januar 2008 |