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Medien standpunkt 7-2005
Standpunkt 7/2005: M+E-Industrie verspürt leichte Wachstumsbrise

Leicht steigende Auftragseingänge und Umsatzzahlen prägten die ersten 2 Monate des laufenden Jahres bei vielen Unternehmen der Metall- und Elektro-Industrie. Die Ergebnisse der aktuellen Quartalsumfrage des Unternehmensverbandes, an der sich ca. 60 Prozent der Mitgliedsunternehmen beteiligt haben, stellen sich wie folgt dar:

58 Prozent der beteiligten Unternehmen berichten von einem besseren oder gleichbleibend guten Auftragseingang im Vergleich zum 4. Quartal 2004. Dieses Ergebnis dokumentiert im Vergleich zur Dezember-Umfrage eine Steigerung der zufriedenen Unternehmen um mehr als 10 Prozentpunkte.

60 Prozent der Unternehmen gaben bei der Bewertung der Umsatzzahlen an, dass diese gleichbleibend gut bzw. höher seien als vor einem Jahr. Im Vergleich zur Dezember-Umfrage ist das ebenfalls eine Steigerung der zufriedenen Unternehmen um mehr als 10 Prozentpunkte.

Die Geschäftserwartungen für die nächsten 6 Monate sind von unternehmerischem Optimismus geprägt. Rund 61 Prozent der Unternehmen rechnen mit einer sich verbessernden bzw. gleichbleibend guten Geschäftslage.

Mehrarbeit findet nur noch bei jedem dritten Unternehmen statt. Der aktuelle Wert liegt bei rund 2 Überstunden pro Mitarbeiter und Monat.

Die Tendenz zum Personalabbau ist zwar verlangsamt, aber noch immer nicht ganz gestoppt. Nur bei ca. 25 Prozent der teilnehmenden Unternehmen findet ein Abbau von Arbeitsplätzen statt.

„Unsere Unternehmen erwarten für das laufende Jahr einen sich verstetigenden leichten Aufschwung“, so Dr. Thieler, Geschäftsführer des Unternehmensverbandes der Metallindustrie. „Dieser ist tendenziell bereits jetzt erkennbar. Ob sich dieser Aufwärtstrend als nachhaltig und beschäftigungswirksam  erweist, werden die nächsten Monate zeigen.“

Dortmund, 08. März 2005