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Medien standpunkt 7-2007
Standpunkt 7/2007: M+E-Unternehmen wollen zügigen Abschluss

Die nordrhein-westfälischen Unternehmer der Metall- und Elektroindustrie sehen in ihrem Lösungsvorschlag, die Einkommen der Mitarbeiter um insgesamt 3 % zu erhöhen, einen konstruktiven Schritt zu einem zügigen Abschluss. Dieser Lösungsvorschlag beteiligt die rund 15.000 Beschäftigten dieses Industriezweiges in unserer Region fair an der guten konjunkturellen Lage. Die Mitgliedsunternehmen werden in ihrer internationalen Wettbewerbsfähigkeit gestützt. Außerdem wird damit die Beschäftigung nachhaltig gesichert.

Umso bedauerlicher ist die anlässlich der 3. Verhandlungsrunde vom heutigen Tag geäußerte Ablehnung einer betriebsnäheren Gestaltung eines Teils des Weihnachtsgeldes durch die Gewerkschaft. Hier hat die IG Metall bisher die Chance nicht erkannt, den Flächentarif zukunftssicherer zu gestalten und über Betriebsvereinbarungen einen Teil der Jahressonderzahlung vom wirtschaftlichen Erfolg des Betriebes abhängig zu machen. Dabei ist der Einstieg in das Modell freiwillig und ohne eine Einigung der Betriebsparteien bleibt es bei der bestehenden tariflichen Regelung.

Trotz des sehr frühen Präsentierens eines überzeugenden Lösungsvorschlags durch die Arbeitgeber zeigt die IG Metall bislang wenig Bereitschaft, schnell zu einem Ergebnis zu kommen. Bekanntlich wird schon seit November öffentlich über die Tarifrunde diskutiert. Fakten und Argumente liegen seit dem auf dem Tisch.

Dortmund, 16. April 2007