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Medien standpunkt 8-2007
Standpunkt 8/2007: arbeitgeber ruhr: Konjunktursonne strahlt - Blitzumfrage unter 1.400 Mitgliedsunternehmen

Die anhaltend gute Konjunktur im ersten Halbjahr 2007 hat auch das Ruhrgebiet erfasst. Das ist das Ergebnis der aktuellen Blitzumfrage von „arbeitgeber ruhr“, der Arbeitsgemeinschaft der Ruhrgebiets-Arbeitgeberverbände unter 1.400 Mitglieds-unternehmen der Region.

Bei allen abgefragten Parametern wurde ein neuer Höchststand der positiven Rückmeldungen erreicht. Bei Auftragseingang und Umsatz liegen gut vier Fünftel der Befragten auf gutem oder verbessertem Niveau. Auch die Renditen haben von der guten Konjunktur profitiert: Knapp die Hälfte der Unternehmen hat gleich bleibend gute, weitere fast 30 % verbesserte Renditen erzielt als Ende 2006.

Erfreulich sind auch die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt: Fast die Hälfte der Befragten stellte im ersten Halbjahr Personal ein. Für das zweite Halbjahr planen immerhin noch fast 40 % der Unternehmen Neueinstellungen.

Auch die Konjunkturperspektiven im Ruhrgebiet sind von Optimismus geprägt: Für die nächsten sechs Monate erwarten 55 % der Unternehmen gleich bleibend gute, weitere 30 % sogar noch bessere Geschäfte. Für 2008 erwarten drei Viertel der Befragten einen stabilen Aufschwung, gut ein Fünftel sogar eine weitere Verbesserung.

„Nach diesen Signalen gehen wir von einem in Breite und Tiefe soliden Aufschwung in unserer Region aus, der auch im nächsten Jahr fortdauert“, so Dr. Heinz S. Thieler, Dortmunder Sprecher von arbeitgeber ruhr. „Erfreulich ist, dass die Unternehmen dadurch auch mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen können: Zwei Drittel haben ihr Angebot halten können, ein weiteres Viertel konnte sogar zulegen“, so Dr. Thieler weiter.

arbeitgeber ruhr ist die Arbeitsgemeinschaft der Ruhrgebiets-Arbeitgeberverbände an den Standorten Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen. Sie vertreten rund 1.400 Mitgliedsunternehmen mit etwa 250.000 Beschäftigten verschiedenster Branchen, u. a. der Metall- und Elektroindustrie und der chemischen Industrie.

Dortmund, 02. August 2007