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Die Unternehmen der Region sind sich ihrer gesellschaftspolitischen Verantwortung gegenüber der Jugend bewusst. Die Einzel-Ergebnisse einer aktuellen Blitzumfrage des Unternehmensverbandes zum Thema Ausbildungspakt, an der sich ca. 50 % unserer Mitgliedsunternehmen mit insgesamt mehr als 11.000 Beschäftigten beteiligt haben, stellen sich wie folgt dar:
- Mehr als 3/4 der befragten Unternehmen bilden aus.
- 85 % der Unternehmen sind bereit, ihre Anstrengungen im Bereich der betrieblichen Ausbildung durch Kooperationen zu verstärken.
- Fast 50 % der Unternehmen sind bereit, Berufsvorbereitungs- oder Wiedereingliederungs-Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen.
- Wenn Unternehmen nicht ausbilden, liegen die häufigsten Gründe im Fehlen von geeigneten Räumlichkeiten bzw. dem entsprechend geschulten Ausbildungspersonal. Die einjährige tarifliche Übernahmeverpflichtung in der M+E-Industrie nach Beendigung der Ausbildung stellt ebenfalls für viele Unternehmen ein Hindernis dar und führt dazu, dass keine bzw. weniger Ausbildungsplätze angeboten werden.
- Nach notwendigen Anreizen zur weiteren Verstärkung des Ausbildungsengagements gefragt, waren die häufigsten Antworten die Forderung nach einem Absenken der Ausbildungsvergütung.
Die Kostensituation stellt im Rahmen der betrieblichen Ausbildung einen wesentlichen Faktor dar. Aufgrund der Anforderungen bei verschiedensten Ausbildungsprofilen sind diese in den letzten Jahren erheblich gestiegen.
Durch optimale Planung und Organisation können die individuellen Aufwendungen in der Ausbildung reduziert werden. Der Ausbildungsverbund unserer Agentur für Berufsbildung e.V., der sich seit nunmehr 10 Jahren als Mittel zur Kostenreduzierung bewährt hat, bietet auf diesem Feld zahlreiche Möglichkeiten. Neben der Kostenersparnis ermöglicht der Ausbildungsverbund den Unternehmen zugleich die Ausbildung in solchen Berufen, deren Ausbildungsinhalte sie nur teilweise selbst vermitteln können.
Dortmund, 30. September 2004
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