Home | Impressum | Kontakt
 Wir über uns
 Aufgaben und Leistungen
 Berufsbildung
 Neue Brücken in den Beruf
 Arbeits- und Gesundheitsschutz
 Medien
 Extranet
 
Medien standpunkt 3-2007
Standpunkt 3/2007: Arbeitsmarktpolitisches Spiel mit dem Feuer

Als „arbeitsmarktpolitisches Spiel mit dem Feuer“ ist die IG Metall-Forderung von Lohnerhöhungen um 6,5 % zurückzuweisen. Eine Umsetzung dieser Forderung würde mit Sicherheit zu einem Abbau von Arbeitsplätzen führen. Das gemeinsame Ziel beider Tarifparteien muss es vielmehr sein, Arbeit in Deutschland zu sichern und wenn möglich, Beschäftigung aufzubauen.

Im Unterschied zu anderen Regionen hat die nordrhein-westfälische Metall- und Elektroindustrie gerade erst mühsam die Talfahrt der Beschäftigung nahezu stoppen können. In dieser Situation weit überzogene Lohnforderungen durchzusetzen, würde für Mitarbeiter und Unternehmen im Lande nicht ohne Folgen bleiben.

Die Tariflöhne der M+E-Industrie sind zuletzt deutlich stärker gestiegen als die Preise. Die Mitarbeiter verdienen also selbst unter Berücksichtigung wachsender Lebenshaltungskosten spürbar mehr als noch vor einigen Jahren. Von einem Nachholbedarf kann keine Rede sein.

Auch künftig wollen die Unternehmer die Beschäftigten an den Erfolgen der Unternehmen teilhaben lassen. Dazu wird eine betrieblich verkraftbare tabellenwirksame Tarifanhebung vorgeschlagen, die durch einen Konjunkturbonus für die Laufzeit des Tarifvertrages ergänzt wird. Davon profitieren die Mitarbeiter und die Unternehmen können weiterhin investieren und zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

Dortmund, den 22. Februar 2007